Theonoma

Und achtet darauf, dass alles seine Eigenschaften hat

Worte können täuschen, Eigenschaften nicht. Und wenn ihr seht, dass die Eigenschaften einer Sache oder auch eines Menschen euch nicht zum Glück führen, weil es bei genauerem Hinsehen – zu viele grundlegend schlechte Eigenschaften gibt –, dann verabschiedet euch, denn euer Ziel ist euer Glück. Der Unterschied zwischen einer gesund und einer toxischen Liebe ist der, das eine gesunde Liebe euch zum Glück führt, eine toxische Liebe nicht. Bei einer gesunden Liebe blüht alles auf; bei einer toxischen Liebe, in der der Boden vergiftet ist, nicht. Es wächst nichts. Wie also wollt ihr jemals Früchte ernten?


Die Illusion des freien Willens

Wahres Glück ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer bewusst gepflegten inneren Struktur: „Und wenn ihr denkt, dass ihr denkt, dann denkt ihr nur, dass ihr denkt. Denn nicht ihr lenkt euer Denken, sondern es sind eure Eigenschaften im Hintergrund. Entscheidend für euer Glück ist eine fundierte Grundlage, die auf gut durchdachten Eigenschaften beruht. Wer sein Glück erreichen will, muss bei der Wurzel anfangen: Der Boden muss fruchtbar, die Wurzeln kräftig und das Umfeld gleichermaßen passend sein. Das Problem dabei ist, dass nur wenige Menschen dieses Glück haben. Wenn ihr euer Glück erreichen wollt, dann braucht ihr eine fundiert und grundlegend gut strukturiere Charakterbasis. Charakterlos zu sein ist einfach, führt aber ins Unglück; Charakter zu haben, zu pflegen ist nicht immer einfach, führt aber zum Glück. Es ist letztlich der einzige Weg zum Glück, oder aber ihr lasst euch euer Hirn ganz amputieren, denn dann seid ihr nichts, seid kein Glück und auch kein Unglück, seid nicht einmal mehr behindert, sondern Vollbehindert, denn ein Charakterloser Mensch ist in jedem Fall behindert, weil er sein Glück verfehlt. Charakterlosigkeit ist keine alternative Lebensweise, sondern ein Handicap der Seele, das den Menschen unfähig macht, das zu erreichen, wofür er geschaffen wurde: wahres Glück.


Euer Unglück liegt oftmals oder gar in aller Regel darin, dass weder der innere Charakter (Wurzeln) noch das äußere Umfeld (Boden) bewusst kultiviert worden sind. Die Gesellschaft konzentriert sich oft auf Erfolg und Geld, vernachlässigt aber die unsichtbare Basis, die sich hinter dem wahren Glück verbirgt. Ohne eine Basis aus positiven Eigenschaften wie: Ehrlichkeit, Empathie, Disziplin und eine ganze Reihe weiterer bester Eigenschaften zum Glück, so wie zum Beispiel die Liebe, die Weitsicht, Einsicht zu üben, Rücksicht zu nehmen, usw., ebenso aber auch – das Grenzen ziehen – , gibt es kein Glück. Das Glück braucht also ausgeprägt stabile die Wurzeln ofrt auch eine stabile Basis zum Glück, ebenso auch ein Umfeld, einen Boden, auf dem es wachsen, gedeihen und sich entfalten kann. Und letztlich und unterm Strich, entscheiden nur zwei Dinge über euer Glück: Euer Ich und euer Umfeld, mehr nicht.


Love it, change it or leave it

Liebe es (wenn machbar und nicht zu kaputt), verändere es (falls machbar) oder verlasse es, denn dein Ziel ist das Glück. In einem kaputten Umfeld, in dem es keinen guten Charakter gibt, gibt es auch kein Glück; wobei ein solches, falls vorhanden, nur ein Schauspiel ist – und nichts weiter. Ein charakterloses System bricht letztlich immer in sich selbst zusammen, wobei das Unglück immer und in jedem Fall: die Folge eines Charakterlosen Menschen – oder auch Umfeldes ist. Kein guter Charakter kann in solch Umfeld dauerhaft bestehen, wird selbst vergiftet, weil unter Wölfen nur ein Wolf überleben kann. So korrumpieren sie euch, ihr ebenso im Unglück enden sollt, so wie diese selbst.

 Die Kunst kommt von Gott

"Es ist der Mensch, der im Mittelpunkt meiner Arbeiten steht. Und das, weil der Mensch, wenn er denn Mensch ist, eben kein Tier mehr ist."

Die Kunst und das Ziel des Lebens


Und wir haben Luft zum Atmen, Wasser zum Trinken, allein das Meer uns seit Millionen von Jahren alles gab, was wir zum Leben erst einmal brauchten. Wir kultivierten die Landwirtschaft, bauten Städte, die technische Revolution immer schneller voran schreitet. Und seit über 25 Jahren leben Menschen auf der ISS durchgehend im Weltall, im Universum, umkreisen 16 x am Tag unsere Erde, die Astronauten 16 Sonnenaufgänge und Untergänge erleben. Wir haben so viel geschafft, so unglaublich viel, wonach wir doch eigentlich endlich einmal Zeit für uns selbst haben könnten, Zeit für unser aller Ziel, Zeit für das Ziel des Lebens, Zeit für unser Glück, Zeit um das Glück zu leben.

Und anstatt den Fortschritt zu unser aller Glück weiter auszubauen, zu festigen, stattdessen werden neue Waffen gebaut, es immer wieder neue Kriege gibt, das Glück das Ziel des Lebens dabei immer wieder in weite Ferne rückt. Die Frage ist doch somit nur: "Wann hört solch Wahnsinn auf?" Seid ihr Tiere, oder seid ihr Menschen? Wer oder was sind wir? Das ist eine gute Frage, denn wir schreiben das 21. Jahrhundert. Oder leben wir immer noch in der Steinzeit, die Technik sich zwar in allen Bereichen entwickelt hat, der Mensch aber nicht?

Eine letzte Frage: "Wie wollt ihr, mit einem Denken von Affen, einem reinen Affen-Denken, schlimmer gar noch als das, auch nur das nächste Jahrhundert erleben?"

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